Mad Men Serie bei ARTE alle Folgen kostenlos streamen

Fundstücke im ÖRR, ARD/ZDF-Medienstudie und Berieselung

Hin und wieder schaue ich bei den öffentlich-rechtlichen Sendern, welche sehenswerte Filme dort angeboten werden. Ich suche und finde gerne. In den Mediatheken gibt es regelmäßig den ein oder anderen Blockbuster oder auch Indie- oder Arthouse-Film, auch ausgezeichnete Dokus und Serien.

Ich habe keinen Fernseher. Auf dem Sofa sitzen und in die Glotze schauen ist nicht meins. Ich frage mich, wo andere dafür die Zeit hernehmen. Laut ARD-ZDF-Medienstudie 2025 schaut im Durchschnitt jeder 196 Minuten täglich TV, YouTube, Netflix, etc. Das sind 3 Stunden und 16 Minuten. Das finde ich krass. Die meisten lassen sich dabei wahrscheinlich berieseln, um irgendwie ihre Zeit tot zu bekommen. Es gibt sinnvollere Betätigungen. Personen über 70 Jahre konsumieren mit knapp viereinhalb Stunden am Tag am meisten von allen Altersgruppen. Diese Altersgruppe schaut auch am traditionellsten: 89 % davon ist das laufende Fernsehprogramm. Bei der anteiligen Nutzungsdauer zeigen sich die Generationenunterschiede besonders deutlich. Mit abnehmendem Alter wird immer weniger linear ferngeschaut. In der Altersgruppe zwischen 17 und 29 Jahren sogar nur noch 12 %. Ich empfehle einen Blick in die Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie 2025. Daraus geht unter anderem auch hervor, dass der sogenannte Bewegtbildkonsum in den Abendstunden stark ansteigt, was sicher daher kommt, dass die Leute am Tag anderes zu tun haben. Am meisten wird zwischen 20 und 21 Uhr geschaut. Schlafstörungen sind seit Jahren ein großes Thema. Eine Ursache dafür könnte auch abendlicher Medienkonsum am Fernseher, Computer oder Smartphone sein. Experten raten dazu, vor dem Einschlafen vor Bildschirmen zu sitzen und empfehlen mindestens ein bis zwei Stunden davor aufzuhören.

Screenshot der Ergebnisse aus der ARD/ZDF-Medienstudie 2025, Link: https://www.ard-zdf-medienstudie.de/getFile.php?from=globalInformation&id=29

Von Dauerberieselung bin ich kein Freund. Filme schaue ich äußerst selten in einem Stück; sondern meistens nebenbei, wenn ich alleine esse. Ein bisschen Berieselung finde ich dabei ganz gut. Ich nutze dazu den Computerbildschirm in Kombination mit der HiFi-Anlage zur Audioausgabe. Das reicht aus.

Für den gelegentlichen Bewegtbildkonsum finde ich in den Mediatheken ein sehr gutes Angebot. Wenn ich etwas sehe, schaue ich vorher bei der Filmdatenbank IMDb nach der Bewertung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir Filme nicht gefallen, die mit weniger als sieben Punkten bewertet sind. Deswegen schaue ich in der Regel nur Filme, die mit sieben und mehr Punkten bewertet sind. Wenn ich mich schon berieseln lasse, dann wenigstens qualitativ hochwertig. Jede Woche findet man mehrere sehenswerte Filme in den Mediatheken. Netflix und Co. sind meiner Meinung nach überflüssig, wenn man nur gelegentlich streamt bzw. TV schaut und keinen gezielten Wunsch hat, d. h. eine Serie schauen möchte, die ausschließlich bei Netflix oder anderen Anbietern angeboten wird.

Seit Mitte August gibt es bei ARTE die komplette Serie von Mad Men kostenlos in der Mediathek. Bis zum 30.3.2026 können die Folgen noch gestreamt werden. Ich hatte vor 15 Jahren die bis dahin erschienenen Folgen geschaut, bin also etwas weiter als bis zur Hälfte gekommen. Ich würde gerne Mad Men nochmal von Beginn an bis zum Ende schauen, allerdings ist mir das zu zeitintensiv. Fast 70 Stunden würde man dafür benötigen. Wenn man Wiederholungen am Anfang, Vorspann und Abspann überspringt, ließe sich die Dauer vielleicht auf 65 Stunden reduzieren. Der zeitliche Aufwand ist auch der Grund, weswegen ich Serien meide.

Mit dem Programm MediathekView (oder auch direkt online unter MediathekViewWeb) kann man übrigens alle ÖRR-Mediatheken durchsuchen und Filme bzw. Folgen herunterladen. Das ist unter anderem dann praktisch, wenn Serien oder Filme bald offline genommen werden, und man es zuvor nicht schafft, sie anzuschauen.


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