… macht jeder seins. Ab in den Garten!
Seit zwei Wochen sind die Temperaturen mild bis warm. Nur wenige Tage nach dem Frost hat sich unser Garten in einen Blütenteppich verwandelt, der von Tag zu Tag dichter wurde. Zuerst blühten nach und nach die Winterlinge auf. Kurz darauf folgten schlagartig die Elfen-Krokusse. Vorfrühlings-Alpenveilchen und Schneeglöckchen schlossen sich an. Der Vorfrühling ist da und leuchtet in Gelb, Rosa und Weiß. Nachfolgend teile ich in vier Galerien einige Eindrücke.




Die Winterlinge sind inzwischen fast verblüht, und auch die Elfen-Krokusse haben ihren Zenit überschritten. Dafür geht es im Blütensortiment weiter mit lila- und orangefarbenen Krokussen, Märzenbechern, Leberblümchen, Lenzrosen, Amur-Adonisröschen, Hornveilchen und vielen anderen Pflänzchen.
Der Februar ist einer der schönsten Gartenmonate. Unser Garten ist übervoll mit Frühblühern. Es riecht nach Frühling. Honigbienen, Hummeln und Holzbienen summen und brummen von einer Blüte zur nächsten. Die ersten Schmetterlinge flattern umher, und die Vögel zwitschern. In der Sonne ist es warm genug, um im T-Shirt im Garten zu arbeiten oder einfach im Stuhl zu sitzen.
Die Knospen der schwarzen Johannisbeeren und Jostabeeren werden sich in den nächsten Tagen öffnen. Auch die Forsythie wird bald ihre Blütenknospen entfalten. Die ersten Stauden treiben bereits aus, und Tulpen, Narzissen und Hyazinthen werden von Tag zu Tag höher.








Für Ende Februar und Anfang März ist es allerdings schon wieder etwas zu warm. Das birgt die Gefahr eines vorzeitigen Austriebs, der zum Problem werden kann, falls der Frost zurückkehrt. Das war vor zwei Jahren der Fall. Obstgehölze blühten deutlich früher als sonst. Dann kam die Kälte zurück und viele Blüten erfroren. In einigen Regionen fiel die Wein- und Obsternte dadurch deutlich geringer aus. Das wiederum war ein Grund dafür, dass die Apfelernte im letzten Jahr besonders hoch ausgefallen ist. Apfelbäume legen ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr an – und zwar umso mehr, wenn sie nur wenige Früchte zur Reife bringen konnten.
Vor zwei Wochen habe ich Physalis gesät. Mittlerweile sind daraus kleine Sämlinge geworden. Chilis hatte ich vor vier Tagen ausgesät, und auch dort sind bereits die ersten Samen gekeimt. In den letzten beiden Jahren war ich damit zu spät dran und habe erst Ende März gesät. Im Gegensatz zu Tomaten wachsen Physalis- und Chilipflanzen langsamer und brauchen länger bis zur Blüte und Fruchtreife. Eine frühe Anzucht ist daher ratsam, um die Erntemenge zu erhöhen.
In meinen vier Zwölfer-Trays mit Kaltkeimern sprießt bisher noch nichts. Das wird sich hoffentlich bald ändern. ich bin in freudiger Erwartung. Einige Raritäten befinden sich darunter, zum Beispiel Netzblatt-Pfingstrosen (Paeonia tenuifolia) und Diptam.








Meine verspätete Zierpflanzenanzucht aus dem letzten Jahr wächst durch die längere Tagesdauer und die milden Temperaturen wieder deutlich besser. Im Winter sind die Pflanzen kaum gewachsen. Bei Temperaturen über Null standen sie auf dem Balkon, bei Frost habe ich sie in die Wohnung geholt. Den häufigen Wechsel zwischen Balkon und Innenraum mochten sie allerdings nicht besonders. Zimmertemperatur in Verbindung mit wenig Licht – wegen der kurzen Tage im Winter – ist für Gartenpflanzen alles andere als optimal. Nun beginnt jedoch wieder die Vegetationsperiode. Zwölf Töpfe habe ich in den letzten Tagen bereits im Garten ausgepflanzt. Weitere zwölf stehen noch auf dem Balkon.
Vor anderthalb Wochen habe ich außerdem bei Instagram ein Konto eröffnet, das ich nun nach und nach mit Gartenbildern und -videos befüllen werde. Vielleicht erfreuen sich auch noch andere daran: elfengarten_leipzig.






