Vernetze dich mit mir auf LinkedIn!

2022 fing ich an auf LinkedIn Beiträge zu veröffentlichen. Ich habe die Plattform als Alternative zu einem eigenen Blog verwendet. Das hatte Vorteile: Der technische Aufwand war gering und auf Beiträge folgte direktes Feedback. Ich habe mir dort ein kleines Netzwerk aufgebaut. Ich bin weiterhin bei LinkedIn aktiv und veröffentliche dort ähnliche Beiträge wie hier. Folge mir oder vernetze dich mit mir auf LinkedIn.

Darum investiere ich:

Mit dem investieren habe ich begonnen, um irgendwann reich zu sein. Reich sein bedeutet für mich Handlungsoptionen zu haben. Mit viel Geld kann man sich Häuser, Autos, Boote und sonstige Spielereien kaufen, oder einfach seine Zeit genießen und machen, worauf man Lust hat. Mir ging es um letzteres. Die Freiheit hat mich gereizt, über seine Zeit bestimmen zu können. Mit ausreichend Vermögen macht man sich zudem weniger Sorgen um Arbeitslosigkeit, Rentenlücke und  Renteneintrittsalter.

FiRe (Financial independence, Retire early):

„Früh in Rente gehen“ ist ein Nischentrend meiner Generation geworden. Die Bewegung ist in den 2010er Jahren aus den USA nach Europa geschwappt. Es ist ein Begriff für etwas, was es schon immer gab; wie auch der mit der FiRe-Bewegung verbundene Begriff „Frugalismus“. Der bezeichnet einen kostengünstigen Lebensstil, um möglichst viel vom Gehalt zu sparen und zu investieren. Die Begriffe halte ich für Humbug; sie beschreiben aber das, was ich gemacht habe bzw. mache.    

Das Hobby zum Beruf machen:

Viele aus der FiRe-Gemeinschaft geben vor, frühzeitig in Rente zu gehen oder gegangen zu sein („Rente mit 40“). Das Ziel halte ich für Quatsch. Abgesehen davon geht man nicht „in Rente“, sondern wird Privatier. Das machen allerdings die wenigsten. Die meisten sind ehrgeizig hinsichtlich ihrer beruflichen und finanziellen Ziele und entsprechend geschäftstüchtig. Das empfinde ich unehrlich an dieser Community, falls es überhaupt etwas wie eine Community geben sollte. Arbeit hat einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Man definiert sich darüber, erfährt Anerkennung und Respekt. Das eigentliche Ziel ist oft der: Genügend Geld zu haben und beruflich das zu machen, was einen am meisten reizt; ohne den Druck, Geld verdienen zu müssen, um die monatlichen Rechnungen begleichen zu können. Arbeiten zu den eigenen Bedingungen und frei über seine Zeit entscheiden können, das ist meistens das eigentliche Ziel.  

Job gekündigt:

Nach zwölf Jahren Arbeit im Angestelltenverhältnis habe ich gekündigt. Ich war frustriert: Keine Gehaltssteigerung, keine Anreize, keine Weiterbildung, keine Gestaltungsmöglichkeit. Die Arbeit hat mich mehr und mehr gelangweilt. Ich hatte ausreichend Vermögen, um halbwegs sicher und sorgenfrei diesen Schritt zu wagen. Ohne Vermögen hätte ich es nicht gemacht; dafür bin ich zu risikoscheu. Nach der Kündigung bin ich nach Leipzig gezogen, habe mir eine Auszeit gegönnt, viel Zeit im Garten verbracht, und am See, und hier und da. Im klassischen Angestelltenverhältnis möchte ich nicht mehr arbeiten.