Im Juni haben die Unternehmen 302 € an Dividenden ausgeschüttet. Im Vorjahresmonat waren es 334 €.
Folgende Unternehmen meines Portfolios haben Dividenden ausgeschüttet:
- Bristol-Myers Squibb(+)
- CVS
- Pentair (+)
- Omega Healthcare Investors
- Westinghouse Air Brake Technologies (+)
- Clorox (+)
- Starbucks (+)
Alle mit (+) versehenen Unternehmen haben ggü. dem Vorjahresquartal ihre Dividende erhöht, die mit (-) haben sie reduziert. Die Dividenden sind brutto.
Im August habe ich keine Aktien verkauft und keine Aktien gekauft. Trotz mehrerer Dividendenanhebungen liegt die erhaltene Summe niedriger als im Vorjahr. Das lässt sich hauptsächlich auf den schwächeren Dollar bzw. den stärkeren Euro zurückführen.
Gegenüber dem letzten Jahr ist der Dollar 12 % schwächer geworden, womit auch – gleiche Dividendenhöhe vorausgesetzt – die Dividenden US-amerikanischer Unternehmen um 12 % niedriger ausfallen. Und so ist es auch beim Blick auf die Kursentwicklung. Selbst wenn der Aktienkurs eines Unternehmens um 10 % gestiegen ist, so beträgt die Wertentwicklung in Euro wegen des schwächeren Dollars dennoch – 2 %. Das ist unschön und kann demotivierend sein. Gegen Wechselkursschwankungen könnte man sich absichern, wobei diese Absicherung kostet und diese Kosten langfristig höchstwahrscheinlich die Rendite reduzieren werden. Versicherungen kosten Geld. Auf mittlere bis lange Sicht bin ich optimistisch, dass sich der Wechselkurs nicht weiter verschlechtern wird. Ich stelle mir dazu die Frage, wie ich die zukünftige Entwicklung der USA und von Europa sehe. Bei dieser Frage würde ich mich aktuell eher für die USA als für Europa entscheiden.
Die politischen, rechtlichen und vielleicht auch wirtschaftlichen Bedingungen mögen sich aktuelle in den USA unter Trump verschlechtert habe. Wenn alles andere theoretisch gleich geblieben wäre, wäre die Wechselkursentwicklung der letzten Monate nur auf einen schwächeren Dollar zurückzuführen. Ist die Entwicklung noch zusätzlich durch ein stärkeres Europa bzw. einen stärkeren Euro zu erklären? Ich denke kaum. Die langfristige Entwicklung für Europa schätze ich kritischer ein als für die USA. Aktuell scheinen die Tatsachen verdrängt zu werden, dass die EU in vielen Themen im Dauerstreit liegt, die wirtschaftliche Entwicklung durch überbordende Bürokratie gemindert wird, Russland an der EU-Grenze einen Krieg führt und sich die politische Entwicklung mit dem Rechtsruck und Populismus von der amerikanischen kaum unterscheidet. Mich wundert daher, dass einige auf einmal so negativ auf die amerikanische Entwicklung schauen und die europäische dabei anscheinend ausblenden.
