Im April haben die Unternehmen 525 € an Dividenden ausgeschüttet. Im Vorjahresmonat waren es 1.159 €.
Folgende Unternehmen meines Portfolios haben Dividenden ausgeschüttet:
- Brown-Forman (+)
- Coca-Cola (+)
- McKesson (+)
- GlaxoSmithKline
- International Flavors & Fragrances (-)
- Medtronic (+)
- Cardinal Health (+)
- FMC
- Rio Tinto (-)
- Diageo
- Sysco (+)
- Schaeffler (+)
- Bayer AG
- Continental AG (+)
Alle mit (+) versehenen Unternehmen haben ggü. dem Vorjahresquartal ihre Dividende erhöht, die mit (-) haben sie reduziert. Die Dividenden sind brutto.
Im April habe ich mangels Überschüssen nichts gekauft.
Meine Aktien der Nexus AG wurden verkauft, nachdem ich das Übernahmeangebot von 70 Euro pro Aktie angenommen habe. Das Angebot lag circa 35 % über meinem Kaufkurs. Meine Aktien habe ich ein Jahr zuvor für etwas über 50 € gekauft. Gerne wäre ich länger dabei geblieben. Die 35 % Kursgewinn sind da nur ein kleiner Trost.

In den letzten Monaten haben sich die Übernahmen und anschließenden Delistings von deutschen, börsennotierten Unternehmen gehäuft. In vielen Fällen lagen die vorangegangenen Kurse und Übernahmeangebote deutlich unter den Allzeithochs. Für Aktionäre ist das bitter, die in der Nähe der Hochs gekauft haben und auf eine zukünftige Erholung hofften.
Die Dividendensumme im April lag dieses Jahr deutlich unter dem Vorjahr. Das liegt hauptsächlich daran, dass einige Zahlungen erst im Mai eintreffen werden, die letztes Jahr im April kamen. Zudem ist der Euro zum Dollar stärker geworden, was dazu führt, dass Dividendenzahlungen von US-amerikanischen Unternehmen durch den Wechselkurseinfluss geringer ausfallen.
Ich vermute, dass es dieses Jahr zudem einige Dividendenkürzungen geben wird, die zu stagnierenden oder gar niedrigeren Summen führen werden. Bei manchen Unternehmen finde ich es kritisch, dass sie schon seit mehreren Quartalen Dividenden zahlen, die nicht vom operativen Cash-Flow getragen werden und sich dadurch deren Verschuldung erhöht.
