Nun denn. Nach mehreren Offline-Webseiten bin ich nun online. Vor 17 Jahren hatte ich den ersten von mehreren Anläufen genommen. Statt zu springen, bin ich stehen geblieben. Meine damaligen Auftritte hatte ich offline erstellt und sie wegen Zweifeln und mangelnder Freizeit nie mit dem Internet verbunden.
Der Blog wird nach und nach gefüllt. Ich werde auch noch Anpassungen an der Seite vornehmen. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Die Seite entspricht meinen Vorstellungen. Aber auch jetzt noch habe ich Zweifel. Zweifel, ob sich der Aufwand lohnt oder er nur Zeit frisst.
Woher kommen meine Zweifel?
Es gibt ein Überangebot an Informationen. Das Netz wird täglich damit geflutet. Wahrscheinlich gibt es alles, worüber ich hier schreiben werde, schon an anderer Stelle. Braucht es also noch mehr?
Eine Motivation, diesen Blog zu schreiben, ist auf meinen Ärger zurückzuführen: Ich störe mich regelmäßig an Aussagen vieler Personen zum Thema Geld, Sparen und Vermögensaufbau, insbesondere an Aussagen von populären Experten. Anstatt mich innerlich zu ärgern, schreibe ich darüber und mache so meinem Ärger Luft.
Selbstständigkeit als Finanzmentor
Letztes Jahr habe ich mich als Finanzmentor selbstständig gemacht. Das lag nah: Persönliche Finanzen sind mein Hobby; das Hobby zum Beruf zu machen war mein Ziel. Ich möchte meinen Mentees dabei helfen, Geld zu sparen, zu investieren und Vermögen aufzubauen. Ich möchte Hilfe zur Selbsthilfe geben, möchte motivieren und meine Mentees begleiten. Ich bin der Meinung, dass Vermögensaufbau nicht kompliziert, aber komplex; einfach, aber nicht leicht ist. Ein Mentor kann helfen.
Auch da habe ich Zweifel: Ist das sinnvoll? Gibt es dafür einen Markt? Braucht mich jemand? Bezahlt mich jemand für meine Dienste? Alle Informationen gibt es kostenlos. Wozu bräuchte jemand mich als Mentor?
Wenn ich mir das Verhalten in meinem Umfeld anschaue, dann bin ich der Meinung: Ja, meine Dienste wären nützlich. Selbst wenn Geld und Wissen vorhanden sind: Vermögensaufbau scheitert oft an der persönlichen Einstellung. Vermögensaufbau hat keine Priorität. Gleichzeitig wird aber übers Einkommen, die Inflation und die eigene finanzielle Zukunft gejammert.
Außerdem beobachte ich viele Finanzvertriebler, Versicherungsmakler, Vermögensberater und Coaches, die überaus erfolgreich sind, meiner Meinung nach aber nicht oder nur bedingt zielführend beim Vermögensaufbau sind. Die Kunden stört es nicht; entweder bemerken sie es nicht oder erst Jahre später. Millionen abgeschlossene und unrentable Riesterverträge in Deutschland sprechen für sich. Auch da denke ich: Ja, Finanzmentoring ist sinnvoll und liefert einen Mehrwert.
Also leg ich los.
Worum soll es hier gehen? Um alles rund um die Themen Geld, Sparen, Aktien, Börse, Wirtschaft, Vermögensaufbau, Verhaltenspsychologie, Persönliches und Motivation.
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